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Winterblues - Was tun?

Graue Tage - trübe Laune. Kaum jemand bleibt davon verschont...

Lustlos

So langsam geht es Richtung Frühling. Die Tage werden einerseits wieder länger und zudem lässt sich die Sonne nun öfter blicken. Doch noch ist der Winter nicht vorüber. Uns stehen auch weiterhin graue und triste Tage bevor. Schließlich ist erst Februar, und wie oft hat uns der März nochmal mit Schnee überrascht. Daher ist es wichtig, gerade jetzt weiter gegen den Winterblues anzukämpfen.

In den letzten Tagen habe ich dies wieder verstärkt gemerkt. Während es tagelang immer nur geregnet hat, und der Himmel vollkommen wolkenbedeckt war. Die Energie wurde dadurch regelrecht aus mir herausgesaugt. Müde und abgeschlagen habe ich mich durch den Tag gequält. Zudem hatte ich keine Lust zu irgendwas, sondern war nur am Meckern. Aber das schlimmste war, ich hatte immerzu Appetit. Ohne Ende war ich am Essen, und dabei war der Heißhunger auf Süßes am Größten. Irgendwann hat es mir gereicht. Ich habe mich aufgerafft und dem ein Ende bereitet.

Damit es euch nicht auch so geht, habe ich ein paar Tipps zusammengetragen, was ihr gegen so eine bescheidene „Winterdepression“ machen könnt.

Woher der Blues kommt

Doch vorher vielleicht außerdem ganz kurz, und wirklich sehr einfach erklärt, warum man überhaupt zu dieser Jahreszeit so unsagbar träge wird.

Vor allem liegt dies am fehlenden Tageslicht. Die Tage sind trüb und kurz, draußen ist es kalt und nass, und so gehen wir kaum vor die Tür. Wer in Biologie früher gut aufgepasst hat, weiß was deshalb im Körper geschieht. Dieser produziert jede Menge Melatonin – und darum werden wir müde. Zur Bildung von Melatonin wird unter anderem vermehrt Serotonin benötigt. Serotonin ist unser Glückshormon. Fehlt es, sinkt die Stimmung auf den Nullpunkt. Und solange zu wenig Sonnenlicht auf unsere Haut trifft, wird zu wenig Vitamin D gebildet, um bei der Serotoninproduktion zu helfen. Folglich verlangt der Körper eben nach Süßem, damit der Vorrat aufgefüllt wird.

Und so beginnt der Winterblues…

Regentropfen

Symptome

Falls folgende Symptome auch verstärkt bei euch auftreten, hat er euch im Griff:

  • Müde
  • abgeschlagen
  • lustlos
  • antriebslos
  • schlechte Laune
  • mehr Hunger - vor allem auf Süßes
  • melancholisch
  • niedergeschlagen …

Was kann man dagegen tun?

Die Antwort ist ganz leicht.

RAUS MIT EUCH!

Nehmt euch die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang, so oft es geht, am besten natürlich täglich. Selbst wenn die Sonne nicht scheint und dicke Wolken den Himmel bedecken. Der Lichteinfall ist auch dann ausreichend um eine Wirkung zu erzielen.

Verabredet euch mit Freunden, wenn es schwer fällt alleine durchzuhalten. Nehmt den Hund mit, schließt euch Gruppen an, verlegt euren Sport wieder nach draußen. Ganz egal, Hauptsache raus.

Denkt außerdem daran euch ausgewogen zu ernähren. Also Obst und Gemüse auch im Winter nicht vergessen.

Krokusswiese

Und schwupp di wupp, ist es Frühling.
Zum Glück verschwindet der Winterblues dann meist wieder ganz von alleine.

Bis dahin wünsche ich euch viel Erfolg bei dem Kampf gegen die trägen Einflüsse.

Eure Anja

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